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Just everydays bullshit

Jeden Tag nur schmerzen, körperlich und psychisch, sofern ich schmerzen überhaupt noch spüre, bei der Aspirindosis, die ich jeden Tag intus habe. Ja ich weiß, nicht gut, aber gut so. Ich verstehe mich selbst nicht mehr, nichts macht mehr Sinn. Nichtmal mehr sinnlos sind die Dinge. In den Tag leben, nicht rausgehen, weil angst einen plagt, sich hassen, weil man alles kaputt macht. Die Menschen gehen hin und her und tun sinnlose Dinge, die für mich keinen Sinn ergeben, außerdem irgendwann müssen wir alle gehen. Der eine früher, der andere später. Ist nun eimal so. Talent? Was ist das schon. Ich kann Zeichnen, so wie Millionen von Menschen auch, nicht besser, eher schlechter, warum soll das dann was besonderes sein? Man behauptet ich sei sprachlich nicht schlecht. Aha. Sprechen kann doch (fast) jeder? Also, warum so special? Wenn man alles hinterfragt und den Sinn erfragt, aber ihn nicht sieht, weil der ganze Kopf vernebelt ist. Ich kann und will nicht mehr denken, ich nehme nicht am Leben teil, lese keine Zeitung und weiß somit nicht was auf der realen Welt passiert, ich interessiere mich für im Grunde genommen nichts vernünftiges, das war schon immer so und bleibt so – ungeschriebenes Gesetz der Kleinstadt. Meine Mum am nörgeln über meine Großmutter, mein Vater mit dem Bier in der Hand – war so, wird so bleiben. Wenn ich jetzt nicht hier weg gehe, wann dann? Dann bleib ich immer hier und sehe die Visagen der Vergangenheit auf den lächelnden Bildern in Facebook. Immer. War so, wird immer so bleiben, also, wozu Hoffnung haben? Alle haben Probleme, ich weiß. Ich habe so viele Menschen kaputt gehen sehen. Meine Mum, meine Großmutter und meine Tante, die dem Alk verfallen. Mein Vater, der den Frust ebenfalls mit Alk zu lindern versucht. Meinen Bruder, der mit der Schule kämpft und Zukunftsangst hat. Meine sogenannten Freunde, die mich für meine Fehler mit Ignoranz und ausgrenzen strafen. Mit falschem lachen mir versuchen weh zu tun, mit auszureden, was ich vorhabe, mich als Lügnerin hinstellen, nur weil ich meine Probleme verbergen kann. Ein paar Liebe, der Bruder der einen ist Spielsüchtig, ihr Vater hat sie missbraucht und sie selbst hat sich des öfteren den Finger in den Hals gesteckt, ein anderer: Diagnose Depressionen – nur weil er anders ist. Mein Onkel, der ebenfalls die Depression gefunden hat. Meine ehemalige Freundin, die an ihrer Essstörung zerbricht und keinen Tag ohne einen Anfall erleidet. SO viel verstecktes Leid, überall wo ich hin gehe, Scherben. Und ich? Ich hab angst vor allem und jedem, verstelle mich aber gut, sodass keiner mein inneres erkennt, niemand würde es ohnehin verstehen. Ich habe angst vor Veränderungen, vor Vergangenem, vor Zunkünftigem, vor mir, vorm allein sein, vorm Leben.. Ich bin esssgestört – oder auch nicht? Ich hasse mich und schneide mich – aber damit kann ich aufhören, oder? Ich rauche und kiffe, um die Leere zu finden, das Vergessen. Warum kommt ihr mit euren Problemen zu mir? Immer? Ich habe selbst genug und kann einfach nicht nein sagen. Wenn ich rede hört eh keiner zu. Ich will mich beweisen, immer die beste sein und das geht nicht. Kontrolle weg. Lebenssinn weg. Was bleibt?


2.6.13 00:57
 


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