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Nur zum Trotz

Ihr Lieben, hier findet ihr ein Essay, das ich zum Thema Liebe geschrieben habe. Es ist aus ziemlichem Trotz entstanden, weil mich das "Pro-Liebe-Gehabe" damals gestört hat. Heute denke ich anders drüber.

 

Liebe:

Ich glaube nicht an die Liebe und überhaupt, was ist nur aus ihr geworden?

Kurz mal ein „HDL“, das für „hab dich lieb“ steht , an die Facebookpinnwand der besten Freundin bzw. des besten Freundes gepostet, schnell mal „lieb dich“ der Frau Mama hinterher gerufen, bevor man eilig das Haus verlässt oder ein Herz in die letzte SMS eingebaut die man abgeschickt hat – das ist moderne Liebe. Oder etwa nicht?

Was ist bloß aus dem höchsten der Gefühle, der ach so großen, tollen, rosaroten Liebe geworden?

Die facettenreiche Liebe, die hunderte von Adjektiven versuchen zu beschreiben und zu definieren, es letztlich jedoch nicht schaffen. Daraus resultieren so viele Meinungen über Liebe, wie es Menschen auf der Erde gibt. Oder gar mehr?

Laut Wikipedia ist Liebe: „Die Bezeichnung für die stärkste Zuneigung, die ein Mensch für einen anderen Menschen zu empfinden in der Lage ist. Der Erwiderung bedarf sie nicht.“

Wie definieren Sie Liebe?

Doch diese ach so tolle Liebe verliert langsam aber sicher an Stellenwert. Wo es früher noch hieß:

Liebe bis das der Tod euch scheidet“, was Shakespeares Romeo und Julia dann doch etwas zu ernst genommen haben, steigt heutzutage nur noch die Scheidungsrate.

So und was passiert jetzt? Jetzt wird die Liebe zum Publikumsmagnet. Wie das? Ganz einfach:

Liebe als Medienknüller.

Millionen von Zuschauern sehen sich tagtäglich, mit wachsender Begeisterung, Sendungen wie: „Bauer sucht Frau“, „Techtelmechtelgeschichten“ bei „das Dschungelcamp“ oder „DSDS“, an. Das höchste der Gefühle wird damit vor laufender Kamera gestellt, perfekt in Szene gesetzt und nach striktem Drehbuch gedreht. Ergo ausgenommen wie eine Weihnachtsgans und verunstaltet.

Doch Anhand der kontinuierlich steigenden Zuschauerquoten erkennen wir: Der Normalbürger hat ein gewisses Interesse an Liebe, theoretisch.

In der Praxis sieht das ganze etwas anders aus. Nicht nur, dass viele Menschen auf öffentlich sich liebende verächtlich reagieren und die Miene verziehen, nur weil sich ein Teenie-Pärchen im Stadtpark eng umschlungen leidenschaftlich küsst. Nein, von Nächstenliebe spürt man auch nichts mehr! Einige wissen ohnehin nicht was dieses Wörtchen bedeutet und haben es – wenn überhaupt – irgendwann einmal auf einem Plakat der Diakonie oder Caritas überflogen. Weiterhin soll es auch Menschen geben, die ihre Partner wechseln wie ihre Unterwäsche, nämlich dauernd. Vor Allem Fußballer scheinen auch in dieser Hinsicht mehrere Anläufe zu brauchen bis der Ball im Tor ist, nicht wahr „Loddar“?

Jaja so sieht's heute aus, mit der Liebe.

Liebe ist halt vergänglich und eben nichts übernatürliches.

Setzen Sie doch, um dies zu erkennen, bitte, die rosarote Brille ab und kommen Sie runter von Wolke sieben! Danke.

So was sehen sie? Sehen sie das gleiche wie Will.I.Am, Bandmitglied der Black Eyed Peas, wenn er sich fragt wo die Liebe geblieben sei? Nämlich Terrorismus, mordende und sterbende Menschen sowie Zorn, Wut und Angst?

Oder sehen sie immernoch den Prinzen, der auf dem weißen Schimmel daher geritten kommt und uns aus dem ewigen Schlaf, wie bei Dornröschen, erweckt?

Naja Liebe war halt schon immer ein lukratives Business, immerhin haben Mädels wie Aschenputtel und Schneewittchen ein gutes Geschäft damit gemacht. Sie sind aufgestiegen in die „Upper class“, reich geworden und residieren fortan für den Rest ihres Lebens in einem prachtvollem Schloss. Da lohnt sich ja glatt die Liebe, finden Sie nicht?

Aber seien wir lieber realistisch, als die Welt mit den realitätsfremden Augen der Liebenden zu betrachten. Lassen wir das mit dem „Elektron-Proton-gehabe“ - das Proton spaltet sich am Ende sowieso ab – und zurück bleiben nur nicht endend wollende Enttäuschungen.

Also glaube ich, als rationaler Realist, immer noch nicht an die Liebe, das höchste der allerhöchsten Gefühle.

Überzeugt vom „Nichtvorhandensein“ der Liebe? Wenn nicht, glauben Sie doch was Sie wollen!

1.6.13 13:45
 


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